Abstimmung im Bundesrat: Rote Karte für die Bundesregierung
Zwei-Drittel-Mehrheit der Länderkammer stoppt PV-Einspeisekürzung
Das schlug ein wie eine Bombe: Der Bundesrat hat der von schwarz-gelb geplanten PV-Einspeisekürzung für Solarstrom am Freitag, 11. Mai, eine glasklare Absage erteilt. „Ein wichtiger Etappensieg für die Energiewende“, jubelt relatio-Geschäftsführer Bernd Bodmer, der kaum zu glauben vermochte, was am frühen Nachmittag über die Nachrichtenticker publiziert wurde.
„Regierung fährt Generalangriff auf die Energiewende“
Beate Müller-Gemmeke (MdB) macht sich bei relatio für Solarbranche stark
Aktuelle Gesetzesänderungen in der Theorie sind das eine, die konkreten Auswirkungen vor Ort das andere. Weil sich die Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90/Die Grünen) einen Einblick verschaffen wollte, welche Folgen die jüngste Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) für die regionale Solarbranche hat, stattete sie der relatio-Unternehmensgruppe einen Besuch ab: „Wir Grünen haben uns vehement gegen diese Kürzung gewehrt.“
fieldLog NT gehört erneut zu den Besten
relatio erhält beim Industriepreis 2012 das Zertifikat „Best of 2012“
Freude in Balingen: die relatio-Unternehmensgruppe ist von der Experten-Jury des Industriepreises 2012 mit dem Zertifikat „Best of 2012“ ausgezeichnet worden. Damit hat der Balinger Solar-Systemintegrator nach dem Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand innerhalb von wenigen Wochen die zweite Würdigung erfahren.Dieses Mal hat es relatio in die Spitzengruppe bei 500 eingereichten Bewerbungen geschafft.
Balingen. Beim Industriepreis, alljährlich prämiert vom renommierten Huber-Verlag für neue Medien, werden Firmen mit „hohem wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Nutzen“ prämiert. Im Jahr 2012 erhält relatio für seinen Datenlogger fieldLog NT das begehrte Zertifikat und hat damit beim Industriepreis in den „Best-of-2012“-Kreis erreicht. Die Schirmherrschaft oblag dem Verein Deutscher Ingenieure (VDi) sowie Jörg Bode, dem niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
Der Atomausstieg für jedermann
Unabhängig vom Netzbetreiber: relatio setzt auf Autarkie
Der Sommer kommt, die Sonne strahlt, und die Photovoltaik-Module auf dem eigenen Hausdach produzieren umweltfreundlichen Strom. Dank einer neuen Kooperation der relatio-Unternehmensgruppe können PV-Anlagenbesitzer ihre eigene grüne Energie jetzt ohne großen technischen und finanziellen Aufwand selbst speichern und zeitversetzt nutzen.
Wiefelstede/Balingen. Partner der Balinger Unternehmensgruppe ist die Osnabrücker Firma E3/DC. Deren zukunftsweisendes Konzept macht die Besitzer von PV-Anlagen unabhängig vom Netzbetreiber. „Viele unserer Kunden wünschen sich das“, zeigt sich Jörn Menke überzeugt. Dabei sieht der Geschäftsführer von relatio Nord allerdings nicht die jüngste Diskussion um die Einspeisevergütung in der Hauptrolle: „Vielen Anlagenbesitzern geht es um mehr: um großen Idealismus, die Liebe zum Umweltschutz oder die eigene grüne Strom-Autarkie.“ Seit einigen Tagen ist bei relatio das erste Speichersystem von E3/DC, Energy-Storage ® S 10, offiziell am Netz. Jörn Menke selbst war Testperson. Der relatio-Geschäftsführer ist begeistert: „Das ist meine Unabhängigkeitserklärung in Sachen Strom“, so Menke, „mein persönlicher Atomausstieg.“
Energiewende stellt auf Jahre eine Herkulesaufgabe dar
Das öffentliche Echo auf die „Energiewende rückwärts“ oder auf den „Ausstieg vom Ausstieg“ wird für die schwarz-gelbe Regierungskoalition immer verheerender – egal von woher. Länder und Medien werfen Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Kabinett den kompletten Verlust des Durchblicks und größtmögliche Konzeptlosigkeit vor. Für relatio-Chef Bernd Bodmer eindrucksvolles Beispiel dieser „Wir-wissen-nicht-was-wir-wollen-Politik“: die derzeitige Suche nach einem atomaren Endlager, die nicht vorankommt.
relatio knüpft neue Bande nach Fernost
Bernd Bodmer: „Gerade Japan arbeitet hart an seiner Energiewende“
Die relatio Geschäftsführung hat Fernost für sich entdeckt – und die Gründe dafür liegen auf der Hand. „In Deutschland wird alles dafür getan, die Solarbranche kaputt zu machen“, sagt Geschäftsführer Bernd Bodmer, „deshalb sind wir gezwungen, neue Märkte für uns zu erschließen.“ Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand: Die jüngste EEG-Novelle zwingt zum kollektiven Umdenken – oder in die Knie.



