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Sehr geehrter Herr Bareiß,
anlässlich Ihres Besuches in unserem Hause vertraten Sie die Meinung, dass 6 % Rendite bei Solaranlagen vollkommen aussreichen. Trotz der geplanten Senkung der Einspeisevergütung lägen die Renditen immer noch deutlich über denen der Bundesanleihen. Sie würden durch die Senkung der Einspeisevergütung nicht erwarten, dass Investoren keine Solaranlagen mehr kaufen.
Wie ich Ihnen in einer leider unbeantworteten E-Mail mitgeteilt habe, hatte ich am 05.02.2010 die Aufhebung einer Ausschreibung in meiner Tagespost. Wir hatten uns bei dieser von einem Landkreis ausgeschriebenen 275KWp Aufdachanlage bereits im Dezember beworben. Uns erschien das Projekt hochinteressant, da dies noch zusätzlich auf dem Dach einer Vergärungsanlage einer Deponie realisiert werden sollte.
In der Begründung zur Aufhebung des Verfahrens wird vom Landkreis folgender schwer wiegender Grund angegeben:
"Durch die geplante Änderung im Energieeinspeisegestz (EEG) die Einspeisevergütung von Solarstrom auf Dächen zum 01.04.2010 um 15% zu reduzieren wird die ausgeschriebene Photovoltaikanlage unwirtschaftlich."
Offensichtlich teilen unsere Parteifreunde aus diesem Landkreis Ihre Meinung über Rendite nicht. Ich bedaure natürlich, dass diese Anlage nicht gebaut wird, muß jedoch dem Landkreis zustimmen.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Bodmer |
Über Freilandanlagen wird genauso demokratisch abgestimmt wie über die Bundesregierung
Aufgrund unseres offenen Briefes an Umweltminister Dr. Röttgen und Kanzlerin Angela Merkel besuchte uns am 03.02.2010 Herr Thomas Bareiß, MdB und Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Anlässlich dieses Besuches wurde detailliert die Problematiken - speziell für kleine Unternehmen - der drastischen Senkungen der Einspeisevergütung von der relatio dargelegt.
Kommunale, unternehmerische und private Entscheidungen hängen direkt mit Planungs- und Rechtssicherheit zusammen. Die Probleme die sich aus dem derzeitigen Vorschlag von Herrn Dr. Röttgen ergeben liegen weniger in der Höhe der geforderten Senkung, sondern vor Allem in der Art des Vorgehens, der Fristen und den fehlenden Information über Übergangsregelungen.
Auch die fortwährende Darstellung, dass Ackerland so einfach für Solaranlagen vernichtet wird, schürt ein falsches Bild bei den Bürgern. Richtig ist, dass ohne einen demokratischen Prozess keine Umwandlung von Ackerland in fotovoltaisches Sondergebiet möglich ist. Nach der Nutzungszeit als PV-Anlage steht die Ackerfläche, die sich in der Zwischenzeit regenerieren kann, wieder zur Verfügung.
Jedes Bauleitverfahren wird unter öffentlicher Beteiligung durchgeführt. Die relevanten Abstimmungen erfolgten in mehreren öffentlichen Sitzungen. Dieser Prozess ist genauso demokratisch wie die Wahl unserer Bundesregierung. Damit wird deutlich, dass Anlagen wie der Tauberlandpark nur dann genehmigt werden, wenn Bürger und der Kommunen dies auch wollen. Ob sie realisiert werden liegt daran, ob die Anleger (z.B. auch Fonds für Kleinanleger) langfristig planen können und für die weitreichende Entscheidung Rechtssicherheit haben. <weiterlesen>
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Nagolder Photovoltaik-Anlage begeistert Japanische Gäste
Nagold. Hoher Besuch im ING-Park: Eine Führungsdelegation des japanischen Solarkonzerns Kaneka besuchte die Druckerei Retsch, um die kurz vor Jahreswechsel noch in Betrieb genommene Photovoltaik-Anlage zu besichtigen.
Manchmal muss es einfach schnell gehen. Das dachte sich auch Florian Retsch, Inhaber der Firma Retschdruck, die sich in einem ehemaligen Bundeswehr-Gebäude im ING-Park angesiedelt hat. Seit einiger Zeit trug er sich mit dem Gedanken, sein Dach für ein Solarkraftwerk zu nutzen. Am zweiten Dezember letzten Jahres stand er vor der Wahl: Entweder sofort bestellen oder warten bis ins neue Jahr und auf neun Prozent Einspeisevergütung verzichten. Er entschied sich für die erste Möglichkeit.
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Sehr geehrter Parteigenosse Röttgen,
die Finanzkrise hat die deutsche Wirtschaft schwer gebeutelt. Unsummen an Steuergeldern wurden eingesetzt, um die Auswirkungen abzufedern. Noch immer machen zahlreiche Unternehmen von der Kurzarbeit Gebrauch. Auf der anderen Seite gibt es eine Branche die boomt – die Solarbranche.
Eine Branche, die wirtschaftliche Erfolge vorweisen kann und wie kaum eine andere dazu beiträgt, die Vorreiterrolle Deutschlands in Sachen Erneuerbare Energien zu stützen. Dieser Technologievorsprung ist von grundlegender Bedeutung für unsere Unabhängigkeit, damit wir in Zukunft nicht mehr auf die Energielieferungen anderer Staaten angewiesen sind.
Doch diese Schlüsselbranche scheint manchen ein Dorn im Auge zu sein. Krampfhaft wird versucht, die bisherigeren Erfolge schlecht zu reden und das Erreichte zunichte zu machen. Wie das in der Praxis aussieht, will ich Ihnen gerne anhand des bisher größten Projektes unserer Unternehmensgeschichte - dem Tauberlandpark - aufzeigen: <weiterlesen>
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Wertheim-Dörlesberg, 7. January 2010. The large project Tauberlandpark is in the realisation phase since Thursday. The local representative from Dörlesberg Udo Schlachter expacts an "improved image with considerable environmental relevance". During the symbolic cut with a spade fourteen prominent people got the construction work going. Mayor Stefan Mikulicz, Mayor Wolfgang Stein, Mayor Günther Kuhn and S.D. Ludwig Erbprinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg participated despite of biting cold.
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